In den vergangenen Wochen erreichten uns Anrufe und Nachrichten von besorgten Bürgern, die Nester der Asiatischen Hornisse entdeckt haben.
Nach dem Ende des Laubfalls sind die großen Kugeln oben in den Bäumen gut zu erkennen.
In der Vergangenheit sollten die Nester immer der Unteren Naturschutzbehörde gemeldet werden. Seit diesem Frühjahr "wird die Asiatische Hornisse als „etablierte“ beziehungsweise „weit verbreitete“ Art eingestuft. Eine behördliche Meldepflicht nach EU-Verordnung 1143/2014 besteht nicht mehr, ebenso entfällt die allgemeine Pflicht zur sofortigen Beseitigung ihrer Nester durch die Naturschutzbehörden", lautet die Auskunft des Rhein-Erft-Kreises. Die Nester werden daher nur noch in Einzelfällen von Behördenseite entfernt. Eine wichtige Bitte: Entfernen Sie die Nester niemals selber. Es besteht das Risiko von massiven Stechattacken der Hornissen oder einer Verwechslung mit geschützten Arten.
Die Meldung der Hornissen wird weiterhin gerne gesehen, da auf diese Weise die Schnelligkeit der Ausbreitung verfolgt werden kann. Mit einem Handyfoto und einem Eintrag auf dieser Seite https://neobiota.naturschutzinformationen.nrw.de/neobiota/de/fundpunkte/erfassung tragen Sie zur Überwachung der Ausbreitung bei.
Weitere Beratung erhalten Sie bei unseren Experten, dem örtlichen Imker, der Unteren Naturschutzbehörde und auf der NABU-Seite weitere Informationen.
Auch die Seite vespa-velutina.nrw bietet umfassende Informationen aus der Region.
(Bild Quelle: Ulrich und Karin Klein/NABU-Naturgucker.de)
