Willkommen beim NABU Rhein-Erft

Der NABU Rhein-Erft wurde 1971 gegründet und ist mit über 4.000 Mitgliedern der größte Naturschutzverband in unserem Kreisgebiet. Wir verstehen uns als Anwälte für die Belange der Natur besonders im Rhein-Erft-Kreis und stellen unsere Fachkompetenz Behörden, Politikern und allen Institutionen zur Verfügung, die mit Eingriffen in den Naturhaushalt befasst sind.

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Aktuelle Meldungen

NABU Rhein-Erft Wiesenwerkstatt 2021

Insekten bestimmen

14 Kinder aus Erftstadt und Umgebung haben sich in den Sommerferien mit der Wiese und ihren Bewohnern beschäftigt. Sie haben die Bedeutung der Wiese kennengelernt und die Pflanzen bestimmt. Ein kleines Herbarium wird sie lange an den Tag erinnern.  Die Kinder haben begeistert Insektenhotels gebaut und immer wieder neue Tiere gesucht. 

Bei der Erkennung waren die Becherlupen und das Mikroskop sehr hilfreich. Unter der fachlichen Anleitung von Rolf Hedemann wussten auch die Jüngsten schnell, was da so krabbelt.

 

Bei durchwachsenem Wetter sorgten die Teilnehmer mit Schnibbeln und Ernten für ein leckeres Mittagessen.  Dabei blieben vor allem die Himbeeren für den Quark, nicht immer im Ernteeimer :), sondern landeten schnell im Mund. Den Kindern und Betreuern haben die Tag wieder viel Spaß gemacht. 

Quelle: NABU Rhein-Erft

 

NABU-Aktive vor Ort in Unternehmen: Vogelschutz am Standort REWE West

Mitarbeiter von REWE beobachten Vögel

Hier ein Bericht aus den REWE WEST News über den Einsatz von Benedikt Hillebrandt, Ortsgruppe Kerpen.

 

Um unser Vogelschutzprojekt bestmöglich umzusetzen haben wir den Vogelschutzexperten Benedikt Hillebrandt vom Naturschutzbund Deutschland e. V. eingeladen.

Dieser konnte uns hilfreiche Tipps und Erkenntnisse mitgeben, um den Standort vogelgerecht zu gestalten. Mit ihm haben wir gemeinsam unseren Standort besichtigt und optimale Stellen für Vogelhäuser und Tränken herausgesucht. 

 

Die häufigsten Vogelarten an unserem Standort sind der Halsbandsittich, die Amsel, der Mauersegler, die Blaumeise und die Kohlmeise. Für diese Vogelarten haben wir inzwischen artgerechte Vogelhäuser und Tränken bestellt, die wir demnächst anbringen werden. 

Quelle Text und Bild: West News, Juli 2021

 

115.035 Stimmen für die Artenvielfalt an den Landtagspräsidenten übergeben

Fast ein Jahr lang haben die NRW-Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU) und des Naturschutzbundes (NABU) Unterschriften für ihre ‚Volksinitiative Artenvielfalt NRW‘ gesammelt. Mit Erfolg: Unterstützt von einem breiten Bündnis aus fast 100 Organisationen und einem enormen ehrenamtlichen Engagement ist es gelungen, weit über das gesetzliche Quorum von rund 66.000 Unterschriften hinaus die Zustimmung der Bevölkerung zu gewinnen. 115.035 Bürgerinnen und Bürger gaben der Volksinitiative - unter von der Corona-Pandemie diktierten Bedingungen - ihre Stimme. Mit diesem Rückenwind setzen die Naturschutzverbände den dramatischen Verlust an Pflanzen- und Tierarten als existentielle Herausforderung auf die Agenda des Landtags und legen konkrete Vorschläge für ein ‚Handlungsprogramm Artenvielfalt NRW‘ vor. Aus Sicht der Verbände eröffnet sich hiermit eine Riesenchance, den Natur- und Artenschutz in NRW umfassend in allen relevanten Handlungsfeldern der Landespolitik umzusetzen. Das Land NRW stehe vor einer Wegmarke: Weiter-so unter Inkaufnahme des weiteren Niedergangs oder konsequentes Umsteuern? Am heutigen Donnerstag überreichten die Initiatoren die Unterschriften an Landtagspräsident André Kuper. Der Landtag muss nun innerhalb von drei Monaten die Rechtmäßigkeit der Volksinitiative feststellen und binnen drei weiterer Monate die Forderungen der Initiative abschließend behandeln.

 

 Dr. Heide Naderer, NABU-Landesvorsitzende: „Der Erhalt der Artenvielfalt ist wie der Klimaschutz eine Zukunftsfrage ersten Ranges. Das Artensterben treibt die Menschen um, sie spüren, dass sich hier vieles sichtbar und teils auch schon unwiederbringlich verlorengegangen ist. Die Unterstützung unserer Initiative kommt aus allen Regionen des Landes gleichermaßen, aus Großstädten wie aus dem ländlichen Raum. Aus jeder der 396 NRW-Kommunen haben wir Unterschriften erhalten. Wir sehen uns bestärkt und danken allen, die trotz schwierigster Rahmenbedingungen während der Corona-Pandemie mit Lockdowns, Kontaktbeschränkungen und Veranstaltungsverboten unter strikter Beachtung der Schutzvorschriften tatkräftig bei der Unterschriftensammlung mitgeholfen haben. Das war unter diesen Umständen ein großer Kraftakt, der angesichts dieser dringenden Fragen aber zwingend notwendig war. Und es hat sich gelohnt.“

 

Holger Sticht, BUND-Landesvorsitzender: „Wir haben unser erstes Ziel erreicht: Wir setzen die Artenvielfalt auf die Tagesordnung des Parlaments. Ob Flächenfraß, Pestizide in Schutzgebieten, naturverträgliche Landwirtschaft oder Schottergärten: Die Landesregierung hat den Schutz der biologischen Vielfalt bis heute nicht ernsthaft auf der Agenda und führt ihr mit ihrer Politik vielfach massiven Schaden zu. Wir legen mit unserer Volksinitiative dem Landtag jetzt konkrete Vorschläge vor und zeigen auf, was die eigentlichen Aufgaben sind. Viel zu viel Zeit ist unnütz verstrichen, wir brauchen endlich entschlossenes Handeln, konkrete Beschlüsse und ein verbindliches Umsetzen in Landesgesetze und Förderprogramme.“

 

Mark vom Hofe, LNU-Vorsitzender: „Dies ist die erste Naturschutz-Volksinitiative in der Geschichte des Landes. Wir sehen uns in einer Reihe mit den Insektenschutz- und Artenvielfaltsinitiativen in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachen und Brandenburg. Überall dort, wo ähnliche Volksbegehren oder Volksinitiativen auf den Weg gebracht haben, sind in der Folge wichtige Debatten entstanden und kam es bei aller Unterschiedlichkeit im Detail zu konkreten Beschlüssen und Veränderungen. Das ist unser Ansporn und Ziel auch für NRW. Wir lernen aus den Erfahrungen auch: Ohne diesen Druck und den Weg der direkten Demokratie geschieht leider fast nichts. Die Landesregierung kommt nicht von allein auf die Idee, diese durchaus komplexen Themenfelder von sich aus angemessen zu bearbeiten und einen Kurswechsel einzulegen.“ 

Text und Bild: NABU NRW

45. Tagfalterart im ehemaligen Munitionsdepot im Friesheimer Busch beobachtet: Der Pflaumenzipfelfalter

Falter
Pflaumenzipfelfalter

Am 25. Juni konnte Karl-Heinz-Jelinek bei einer Begehung seiner Zählstrecke für das Tagfalter-Monitoring einen Pflaumenzipfelfalter (Satyrium pruni) beim Saugen an Brombeerblüten beobachten.

 

Damit konnten über 80% aller nach 1985 im Rhein-Erft-Kreis beobachteten Tagfalterarten auch im „NSG ehemaliges Munitionsdepot im Friesheimer Busch“ nachgewiesen werden. Artenvielfalt ist eine Folge von Strukturvielfalt. So gibt es in dem vom NABU gepflegten Gebiet nicht nur die von mir besonders geliebten Offenlandbereiche, sondern auch Wald und vor allem Saumstrukturen. Der Pflaumenzipfelfalter besiedelt Schlehenhecken, die selbstverständlich auch an Waldrändern liegen können.

Bild und Text: Karl-Heinz Jelinek

Eine Vogelbeobachtungshütte (fast) ganz neu

Am 14. Juni haben Christoph Schlesiger und Vertreter des NABU Rhein-Erft sowie des Umnet die neuen Vogelinfotafeln in der verschönerten Vogelbeobachtungshütte eingeweiht. Die Familie Schlesiger hatte freundlicherweise die Gedenkspenden zum Tode von Dörte Schlesiger für die Anfertigung der Infotafeln zur Verfügung gestellt. Viele Ideen und Infomaterial wurde zusammengetragen in einer Gemeinschaftsaktion von Weggefährten. Die Infotafeln wurden durch einen Grafiker gestaltet und angefertigt und zeigen in brillianten Fotos eine Auswahl von Vögeln, die im Friesheimer Busch heimisch sind. Über QR-Codes gibt es weitere Infos zu jedem Vogel auf der Homepage des NABU.  Ein Foto von Dörte Schlesiger zeigt die engagierte Vogelkundlerin, und gerne erinnerten sich die Teilnehmer an ihre herzliche Art und ihre ansteckende Begeisterung bei den regelmäßigen Vogelexkursionen.

Text: Marion Jung

 

 


Termine NABU Rhein-Erft

Coronabedingt können Veranstaltungen ausfallen. Bitte wenden Sie sich daher vor dem Termin an die Kontaktperson. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

Weitere Termine für den Rhein-Erft Kreis gibt es bei:
Umweltzentrum Erftstadt

Biologische Station Bonn/Rhein-Erft

Naturpark Rheinland