Willkommen beim NABU Rhein-Erft

Der NABU Rhein-Erft wurde 1971 gegründet und ist mit über 4.000 Mitgliedern der größte Naturschutzverband in unserem Kreisgebiet. Wir verstehen uns als Anwälte für die Belange der Natur besonders im Rhein-Erft-Kreis und stellen unsere Fachkompetenz Behörden, Politikern und allen Institutionen zur Verfügung, die mit Eingriffen in den Naturhaushalt befasst sind.

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Aktuelle Meldungen

Nachruf: Armin Duchatsch verstorben

Armin Duchatsch
Armin Duchatsch Quelle: Horst Hennchen/NABU Rhein-Erft

Am 30. März 2021 verstarb unser aktives Mitglied Armin Duchatsch im Alter von 78 Jahren. Er war NABU-Mitglied seit dem 1. Mai 1993. Geboren wurde er am 2. Dezember 1942 mitten im 2. Weltkrieg.

 

Armin studierte an der Universität zu Köln Biologie und Geografie. Für seine Examensarbeit über ein botanisches Thema war er für ein halbes Jahr in den Alpen auf einer Berghütte, ein Aufenthalt, der auch sein Verhältnis zur Natur prägte. Während seines Studiums lernte er in den 1960er Jahren zudem Insektenkundler kennen und begann, sich insbesondere mit Schmetterlingen zu beschäftigen.

 

Mit Leib und Seele war er seit den 1980er Jahren als Lehrer für Biologie und Erdkunde an einem Dürener Gymnasium tätig. Hier engagierte er sich weit über seine beruflichen Pflichten hinaus mit den Schülern für soziale und naturkundliche Projekte.

 

Ich lernte Armin Duchatsch 1992 kennen, als ich Schmetterlinge an der Langen Heide in Erftstadt-Bliesheim kartierte, sozusagen vor seiner Haustüre. Von da an waren wir viele Jahre lang gemeinsam unterwegs, um die Schmetterlingsfauna im Rhein-Erft-Kreis zu erfassen. Viele gemeinsame Erlebnisse und Beobachtungen haben uns verbunden.

 

Nach seinem Berufsleben hat er sich neben der Schmetterlingsbeobachtung stärker den praktischen Arbeiten im NABU gewidmet. Die Versorgung der Weidetiere der Landschaftspflegestation war ihm ebenso wichtig wie die Arbeit auf unterschiedlichen Veranstaltungen des NABU. Und selbstverständlich waren ihm auch die Umweltbildung und die FÖJler ein Anliegen – einmal Lehrer, immer Lehrer. Wir werden ihn vermissen.

 

Auch wenn er auch von der Statur her eher klein war und auch etwas kauzig wirkte, so war sein Herz doch groß. Seine Hilfsbereitschaft und sein Humor waren erfrischend für alle, die mit ihm zu tun hatten. Der NABU trauert um ein liebenswertes Original.

 

Text: Karl-Heinz Jelinek

UPDATE: Kanadagans operiert und in Freiheit

Der Pfeil in der Gans
Der Pfeil in der Gans Quelle: Benedikt Hillebrandt/NABU Rhein-Erft

Gemeinsam mit der Dogman-Tierhilfe e.V. konnte die Gans Montag Nachmittag mittels einer Netzpistole gefangen werden. Dann wurde das Tier in einer örtlichen Tierarztpraxis versorgt und konnte schon eine Stunde später wieder frei gelassen werden.

Gerade jetzt in der beginnenden Brutsaison ist es wichtig, dass die Paare nicht allzu lange getrennt werden. Die örtliche Feuerwehr war auch vor Ort, hat aber den Einsatz den erfahrenen Tierrettern überlassen. Bei dem schönen Wetter waren sehr viele Menschen vor Ort und es war nicht einfach alle Neugierigen von der geschwächten Gans fernzuhalten.

Benedikt Hillebrandt vom NABU Rhein-Erft hat den Fall zur Anzeige gebracht. 

 

Im Netz lesen Sie die Nachricht bei Radio Erft. Weitere Bilder gibt es auf der Facebook-Seite von Radio Erft.

Die Aktion wurde auch von einem Kameramann der Kabel 1 Sendung „Achtung Kontrolle“ begleitet. 

 

 

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NABU Rhein-Erft Absage der Jahreshauptversammlung 2021

Aufgrund der nicht absehbaren Corona-Situation hat sich der Vorstand des NABU Rhein-Erft entschlossen, die für den 23.04.2021 geplante Jahreshauptversammlung abzusagen. Die Versammlung für 2021 wird nicht auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

 

Für die kommende Versammlung in 2022 werden wir unsere Mitglieder und willkommene Gäste im Frühjahr 2022 rechtzeitig einladen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Gerne hätten wir unsere vielen neuen Mitglieder persönlich begrüßt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.

Der Vogel des Jahres 2021 ist das Rotkehlchen

Rotkehlchen Quelle: Axel Schleicher
Rotkehlchen Quelle: Axel Schleicher

Der beliebte Gartenvogel setzt sich in der ersten öffentlichen Wahl gegen Rauchschwalbe und Kiebitz durch

 

„Wir freuen uns über diese überwältigende Wahlbeteiligung“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Da das Interesse an der heimischen Vogelwelt so groß ist, stellen wir auch in Zukunft den Vogel des Jahres öffentlich zur Wahl. Ein Fachgremium des NABU wird jedes Jahr fünf Kandidaten bestimmen, aus denen der Vogel des Jahres öffentlich gewählt wird.“ Die erste Wahl nach diesem neuen Modus wird bereits in diesem Jahr von Oktober bis Mitte November stattfinden.

 

„Das Rotkehlchen ist einer der bekanntesten und beliebtesten Vögel Deutschlands“, so Miller, „Der zarte und doch stimmgewaltige Sympathieträger kann ganzjährig beobachtet werden. Mit seiner orangeroten Brust und seiner zutraulichen Art ist er besonders leicht zu erkennen und fast überall in Wäldern, Parks und Siedlungen zu Hause. Er hat im Wahlkampf mit dem Slogan ‚Mehr Gartenvielfalt‘ für sich und vogelfreundliche Gärten geworben.“

 

In Deutschland leben 3,4 bis 4,3 Millionen Brutpaare, der Bestand ist derzeit nicht gefährdet. Das Rotkehlchen trägt den Titel bereits zum zweiten Mal: Schon 1992 war der bekannte Gartenvogel Vogel des Jahres.

 

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Vorläufiges amtliches Endergebnis der Wahl:

 

1. Rotkehlchen, 59.338 = 17,4%

2. Rauchschwalbe, 52.410 = 15,3%

3. Kiebitz, 43.227 = 12,6%

4. Feldlerche, 40.523 = 11,9%

5. Stadttaube, 31.453 = 9.2%

6. Haussperling, 28.137 = 8,2%

7. Goldregenpfeifer, 23.054 = 6,7%

8. Blaumeise, 22.908 = 6,7%

9. Eisvogel, 22.711 = 6,6%

10. Amsel, 17.988 = 5,3%

Beobachtungen an einer Blattlaus-Kolonie auf Klatschmohn

Quelle: Peter Kott
Quelle: Peter Kott

Aphis fabae SCOPOLI, 1763, die Schwarze Bohnenlaus, gehört zur Familie der Röhrenblattläuse (Aphididae). Bohnenblattläuse sind Pflanzensauger und sie nehmen sehr viele verschiedene Pflanzen als Wirte an, unter anderem auch Mohn. Die Tiere können geflügelt und ungeflügelt sein und sind zwischen 1,7 und 2,7 mm lang, matt schwarz bis dunkelgrün gefärbt. Die Fühler sind hell mit dunkler Spitze, die Schienen hellbraun und die Tarsen schwarz.

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Termine NABU Rhein-Erft

Coronabedingt können Veranstaltungen ausfallen. Bitte wenden Sie sich daher vor dem Termin an die Kontaktperson. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

Weitere Termine für den Rhein-Erft Kreis gibt es bei:
Umweltzentrum Erftstadt

Biologische Station Bonn/Rhein-Erft