Willkommen beim NABU Rhein-Erft

Der NABU Rhein-Erft wurde 1971 gegründet und ist mit über 4.000 Mitgliedern der größte Naturschutzverband in unserem Kreisgebiet. Wir verstehen uns als Anwälte für die Belange der Natur besonders im Rhein-Erft-Kreis und stellen unsere Fachkompetenz Behörden, Politikern und allen Institutionen zur Verfügung, die mit Eingriffen in den Naturhaushalt befasst sind.

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NABU-Naturtelefon

Haben Sie Fragen rund um Vögel, andere Tiere, Pflanzen oder sonstige Themen im Natur- und Umweltschutz?

 

Tel. 030 – 284 984 – 6000

Montag bis Freitag: 9 bis 16 Uhr


Aktuelle Meldungen

Impressionen vom Herbstfest 2022

Erfolgreiche Apfelernte trotz Dauerregen

Apfelbaum
Ein prallvoller Apfelbaum und begeisterte Pflücker Quelle: NABU Rhein-Erft

Der NABU Rhein-Erft startete heute mit der Apfelernte an der Klosterstraße in Erftstadt-Lechenich. Rund 20 Freiwillige versammelten sich auf der nassen Obstwiese und pflückten zwei Dutzend Kisten voll. Am Montag fährt ein Trupp die Äpfel zum Pressen in eine Mosterei.

Am 2.10. geht die Ernte mit den späteren Sorten weiter.

 

Unser Aufruf: Pflückt doch einfach mit!

Anmeldung unter info@nabu-rhein-erft.de

 

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Frische Farbe für die Jugendhütte

Ford-Mitarbeiter streichen die NAJU-Hütte
Ford-Mitarbeiter streichen die NAJU-Hütte Quelle: NABU Rhein-Erft

Die Hütte der NABU-Jugend (NAJU) hat in dieser Woche einen neuen Anstrich bekommen. Durch die tatkräftige Unterstützung von Mitarbeitern der Ford-Werke Köln und den Ehrenamtlichen des NABU Rhein-Erft Mike und Jean-Michel strahlt das Holz jetzt wieder in einem kräftigen Schwedenrot. 

Ford-Angestellte können für gemeinnützige Projekte (sogenanntes Community Involvement) bis zu 16 Stunden pro Jahr freigestellt werden. 

 

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Maskiert und unheimlich, aber ungefährlich - die Nosferatu-Spinne

Zoropsis spinimana Quelle John Osmani
Zoropsis spinimana Quelle John Osmani

Zoropsis spinimana - die Nosferatuspinne -  ist schon seit einiger Zeit in den Schlagzeilen zu finden. Leider meist mit falschen, dramatisierenden, Informationen.

 

In Wahrheit handelt es sich um eine harmlose Art, deren Biss für einen Nichtallergiker vollkommen ungefährlich ist und mit einem Bienenstich vergleichbar ist. Ihr Gift scheint zwar etwas potenter zu sein als das unserer heimischen Arten. Allerdings ist sie keinesfalls eine gefährliche "Giftspinne" wie meist dargestellt.

 

Die Art ist ursprünglich im Mittelmeerraum heimisch, scheint sich aber im Zuge des Klimawandels immer weiter nach Norden auszubreiten und wird auch durch den Menschen verschleppt.

 

Sie ist in der Rheinschiene vertreten und auch in vielen anderen Gebieten. Auch im Rhein-Erft-Kreis ist sie schon oft gefunden worden. Ich habe sie persönlich zum Beispiel in Erftstadt entdeckt. Erst gestern kam eine Meldung aus Bedburg.

 

Da sie wärmeliebend ist, wird sie in Deutschland meist in Gebäuden gefunden. Im Freiland scheint sie bisher wohl nicht gefunden worden zu sein. Da sie nachtaktiv ist wird sie oft nur durch Zufall unter Gegenständen entdeckt.

 

Ihren Spitznamen "Nosferatuspinne" hat sie erhalten, weil man auf ihrem Brustschild eine maskenartige Markierung erkennen kann. 

 

Mehr Informationen zu der Art finden Sie zum Beispiel beim Naturkundemuseum Karlsruhe.

 

 

Text und Bild John Osmani.

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