Willkommen beim NABU Rhein-Erft

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Aktuelle Meldungen

Ein naturnaher Garten für das CJD in Frechen

Der NABU und das Berufsbildungswerk des Christlichen Jugenddorfes (CJD) haben in Frechen im Rahmen des Projektes „1.000 Gärten“ des NABU Bundesverbandes eine Natur-Oase geschaffen. Ziel des Programms ist die naturnahe und insektenfreundliche Umgestaltung der Außenfläche des CJD in Frechen.

 

Das CJD Frechen wurde ausgewählt und gestaltete zusammen mit der Ortsgruppe Frechen 

von Juni 2025 bis April 2026 eine ca. 180 m² Außenfläche im CJD Frechen naturnah umgestaltet und wertete ein angrenzendes Biotop nachhaltig ökologisch auf. Eine zentrale Rolle übernahmen dabei die Ortsgruppensprecherinnen von Frechen, Ulla Koslowski-Demel und Simone Billotin, unterstützt durch weitere Ehrenamtliche sowie Auszubildende und die Ausbilder*innen des CJD René Lobe und Kathrin Steiner. 

Am 5. Juni 2026 wurde das Projekt im CJD eingeweiht. Mit dabei waren Frechens Bürgermeister Uwe Tietz, Dr. Heide Naderer, Landesvorsitzende des NABU NRW, Vertreter des Vorstands des NABU Rhein-Erft, die Projektbeteiligten des CJD und der NABU OG Frechen. Sebastian Reus, Fachbereichsleiter Berufliche Bildung und Rehabilitation, startete die Führung mit Erläuterung des Projektes, leitete durch das Feuchtbiotop, das die Ortsgruppe wieder freigelegt hatte. Weiter ging es durch die Abteilung Zierpflanzenbau, GaLa-Bau und die Metallwerkstatt.

Für einen kulinarischen Abschluss hatte die Abteilung Hauswirtschaft gesorgt, die eine Quiche mit Bärlauch aus dem Biotop Rosmarpark, das die Ortsgruppe betreut, kreiert hatte. Selbstproduziertes Bärlauchsalz, eine Staude aus eigenem Anbau und der Eindruck sehr engagierter Mitarbeiter rundeten die Einweihungsfeier ab.

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Vielfalt auf den Feldern rund um Pulheim

Vom Bahnhof Pulheim aus startete unsere jüngste NABU-Exkursion am 31.05.26 in Richtung Mansteden und Geyen. Im Fokus standen verschiedene landwirtschaftliche Flächen, auf denen lokale Landwirte in enger Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Bonn / Rhein-Erft wichtige Artenschutzmaßnahmen im Rahmen des Vertragsnaturschutzes umsetzen. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz von Insekten und Vögeln sowie der Wiederansiedlung des bedrohten Feldhamsters.

 

Bunte Vielfalt und wichtige Schutzmaßnahmen

 

Ein echter Blickfang waren die farbenprächtigen Vertragsnaturschutzflächen und Blühstreifen, auf denen unter anderem Klatschmohn und Kornblumen um die Wette blühten. Sie bieten optimale Lebensbedingungen für zahlreiche Feldvögel und Insekten. Vor Ort wurde den Teilnehmenden die große Bedeutung dieser gezielten Naturschutzmaßnahmen nähergebracht. Auch eine Kernauswilderungsfläche des Feldhamsters wurde in Augenschein genommen – die scheuen Nager selbst bekamen wir an diesem Tag leider nicht zu Gesicht.

Der weitere Weg führte die Gruppe von Mansteden aus am Naturschutzgebiet (NSG) Ommelstal vorbei bis nach Stommeln und schließlich wieder zurück nach Pulheim.

 

Trotz schwüler Witterung: Rund 30 Arten entdeckt

 

Nach den nächtlichen Gewittern und aufgrund der schwülen Witterung zeigten sich die Feldvögel zwar zunächst wenig kooperativ, dennoch durften wir uns am Ende über rund 30 gesichtete Arten und tolle Beobachtungen freuen.

  • Typische Feldvögel: Zahlreiche Feldlerchen, Bluthänflinge und Wiesenschafstelzen begleiteten unseren Weg.

  • Greifvögel & Jäger: Turmfalken, Mäusebussarde und Rauchschwalben konnten bei der Jagd beobachtet werden.

  • Heimliche Bewohner: Eine Schwarzkehlchenfamilie, ein Sumpfrohrsänger und eine Wachtel machten sporadisch auf sich aufmerksam.

  • Highlights zum Abschluss: Mehrere Feldhasen, eine jagende Rohrweihe und ein majestätischer Rotmilan rundeten das Naturerlebnis ab.

Schade: Nur das Rebhuhn – immerhin der „Vogel des Jahres 2026“ – zeigte sich leider nicht.

Licht und Schatten in der Agrarlandschaft

Neben den vielen positiven Effekten der gezeigten Artenschutzmaßnahmen kam während der Exkursion auch ein ernstes Thema zur Sprache: Die Bestände der Feldvögel gehen infolge der intensiven Landwirtschaft massiv zurück. Im Kreis stehen Arten wie der Kiebitz und der Feldsperling mittlerweile kurz vor dem Aussterben – ein deutliches Signal, wie dringend der Vertragsnaturschutz gebraucht wird.

 

Herzlichen Dank!

 

Der NABU bedankt sich ganz herzlich bei allen Teilnehmenden für das rege Interesse und die vielen spannenden Fragen. Ein besonderer Dank gilt der Biologischen Station Bonn / Rhein-Erft für die fachkundige Unterstützung!

Text/Bild: André Rusmann, NABU Rhein-Erft

Müllsammeln in Frechen!

Am vergangenen Samstag (30.05.) hatten die Stadt Frechen, der Umweltchaossammeltrupp "Fuchs"  und die Ortsgruppe Frechen zum gemeinsamen Abfallsammeln eingeladen. Vielen Dank für die rege Teilnahme! 

Bild: Stadt Frechen

Endlich ist die Wolle ab!

33 Schafe erhielten an Pfingstsamstag eine neue Frisur. Der Kurzwollschnitt ist für die Tiere bei der aktuellen Hitze eine Wohltat. 

Gleichzeitig schnitten die Aktiven der Landschaftspflegestation die Schafklauen. Unsere ehrenamtliche Tierärztin versorgte die Schafe dann noch mit einer Impfung gegen die Blauzungenkrankheit. 

Nach einer Entspannungspause ging es wieder raus auf die Weide. 

Maibirkenverkauf in Bergheim


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