Willkommen beim NABU Rhein-Erft

Der NABU Rhein-Erft wurde 1971 gegründet und ist mit über 4.000 Mitgliedern der größte Naturschutzverband in unserem Kreisgebiet. Wir verstehen uns als Anwälte für die Belange der Natur besonders im Rhein-Erft-Kreis und stellen unsere Fachkompetenz Behörden, Politikern und allen Institutionen zur Verfügung, die mit Eingriffen in den Naturhaushalt befasst sind.

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Aktuelle Meldungen

Pflegemaßnahmen an den NABU Teichen in Elsdorf erfolgreich gestartet

Seit Oktober wird fleißig entbuscht und geschnitten -  unsere Ortsgruppe Kerpen und viele Freiwillige haben begonnen, das Gelände an den ehemaligen Klärteichen der Elsdorfer Zuckerfabrik für rastende Zugvögel und Wintergäste attraktiv zu gestalten. 
Dieser jährliche Einsatz ist wichtig, um die Ufer von hoher Vegetation freizuhalten und für die Vögel eine freie Sicht zu gewährleisten. Der Grund: Eine rundum bewachsene Wasserfläche bietet möglichen Fressfeinden zu viel Deckung.  Am letzten Wochenende haben wir begonnen,  auch die Inseln von Sträuchern und Bäumen zu befreien. Hier brüten jedes Jahr Höckerschwäne, Kanada- und Nilgänse, gut geschützt vor Nesträubern wie Fuchs, Haushund oder Wildschwein.

 

Kontakt: Jochen Hiller 0176 62235350  Benedikt Hillebrandt 0171 6492493

Waldweihnacht im Umweltzentrum Friesheimer Busch abgesagt

Walnuss
Walnuss Quelle: Eric Neuling/pixabay

Wir haben lange gehofft und schon viel vorbereitet, leider muss das Umweltzentrum Erftstadt trotzdem die Waldweihnacht am 5.12.2021 aus gegebenem Anlass absagen.

Bleiben Sie gesund!

 

 

NABU Rhein-Erft: Erntewerkstatt im Friesheimer Busch in den Herbstferien

Erntewerkstatt

In der ersten Herbstferienwoche ist es nun schon Tradition, dass der NABU im Umweltzentrum Friesheimer Busch Kinder zwischen acht und zwölf Jahren zur Erntewerkstatt einlädt. Für 14 Kinder, davon 4 Kinder aus von der Julifllut betroffenen Familien, waren es drei vom 11. bis 13. Oktober erlebnisreiche Tage. 

 

Seidenhemdchen und Lehmapfel

 

Beim Gang entlang des NABU-Obstbaumlehrpfads im Umweltzentrum wurde nicht nur fleißig geerntet. Die Kinder erfuhren auch allerlei über Obstsorten, deren Namen sie noch nie im Supermarkt gelesen hatten, wie „Winterglockenapfel“, der wirklich die Form einer Glocke hat, „Seidenhemdchen“ oder „Schlesischer Lehmapfel“. Auch wie Apfelsorten gezüchtet und vermehrt werden, fanden sie spannend. Am Schluss der Runde waren zwei Bollerwagen voll Obst, das danach verarbeitet wurde.

 

Saft aus Birnen und Äpfeln

 

Am ersten Tag wurden Apfelchips fürs Trocknen vorbereitet. Highlight war am zweiten Tag das Pressen von Apfel- und Birnensaft. Ganz besonders der Birnensaft floss in Strömen aus der Kelter. Und daran war nicht der strömende Regen schuld. Unter den Pavillons blieben alle (fast) trocken.

 

Dabei waren die Kinder überhaupt nicht wasserscheu. In den Pausen tobten sie durch den  Regen.

Geerntet wurde auch im NABUnten Garten. Kartoffeln wurden ausgebuddelt, die violetten „Schwarzen Teufel“ und die hellroten „Cheyenne“, Porree und Möhren gezogen und schließlich noch die Kürbisse geerntet. Der größte wog 9 kg. 

 

Das Mittagessen wurde gemeinsam zubereitet, wie z.B. die Kürbissuppe aus den selbst geernteten Gemüsen. Zwischendurch wurde natürlich fleißig Obst und Gemüse genascht.

 

Basteln, Lagerfeuer und Apfelchips

 

Basteln gehörte auch dazu. Grundmaterial war ein randvoller Eimer Kastanien. Mit anderen Wildfrüchten, Gräsern, Zweigen und anderem entstanden daraus skurrile Fabelwesen. Viel zu schnell endeten die drei Tage, wie immer im Umweltzentrum am Lagerfeuer mit Stockbrot. Neben tollen Erinnerungen nahmen die Kinder im Rucksack selbst gepressten  Apfel- oder Birnensaft, Gelees daraus und die selbst produzierten Apfelchips mit, und natürlich reichlich Äpfel unserer alten Sorten.

Text : Gisela Wartenberg

Bild: Désirée Dreyer-Rogers

 

NABU zeichnet Schmetterlingsfreundlichen Garten der Edith-Stein-Schule in Frechen aus

Mit einer duftenden Kräuterspirale, farbenfrohen Wildblumen und einem naturnahen Beet haben die Schüler:innen der Edith-Stein-Grundschule eine Oase für Schmetterlinge mitten in der Stadt geschaffen. Im Rahmen des Projekts „Mehr Platz für Falter – Jetzt wird´s bunt!“ hatte der NABU NRW auch in diesem Jahr landesweit zum Wettbewerb um den „Schmetterlingsfreundlichen Garten“ aufgerufen. Nun erhielt der Garten der Edith-Stein-Grundschule in Frechen eine der begehrten Auszeichnungen. Die Auszeichnung wurde am 26. Oktober von Gaby Illig, Ortsgruppensprecherin für Frechen im NABU Rhein-Erft feierlich überreicht.

Stellvertretend für alle Schüler:innen nahm die 1. Klasse mit ihrer Lehrerin Claudia Böttcher den Preis in Empfang. Neben der Plakette, die künftig wahrscheinlich auf dem Schulhof hängen darf, erhielten die Kinder Poster mit Schmetterlingen und vor allem Wildblumensamen für das kommende Frühjahr.

Für Ihren Schulgarten hatte Claudia Böttcher Pflänzchen in unzähligen Blumentöpfen vorgezogen und dann mit den Kindern ausgepflanzt. Hausmeister Bruno Röhlig begleitete das Projekt mit tollem Engagement und Wissen aus dem heimischen Hausgarten. Alle zusammen weiten das Projekt Schulgarten jetzt noch aus. Hinter dem Schulgebäude haben Obstbäume, ein Apfel, eine Birne, eine Kirsche und eine Pflaume ein Zuhause gefunden.


Das vom Ministerium für Umwelt-, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW geförderte Projekt „Mehr Platz für Falter – Jetzt wird´s bunt!“ macht auf die vielen Möglichkeiten aufmerksam hochwertige Bereiche für Schmetterlinge zu schaffen und gibt zahlreiche Tipps für die praktische Umsetzung. Sowohl die Außengelände rund um Kindergärten und Schulen sowie Privatgärten lassen sich mit wenigen Maßnahmen aufwerten und zu attraktiven Orten für Tag- und Nachtfalter gestalten. Schon der Verzicht auf allzu häufiges Rasenmähen und intensives Aufräumen kann viel bewirken. Ganz nebenbei erfahren nicht nur Kinder und Jugendliche ganz viel über unsere heimische Natur.

Wer seinen Garten schmetterlingsfreundlich gestalten möchte – Privatgärtner*in, Schulen oder Kitas – kann sich Tipps in den Infomaterialien holen, die der NABU NRW zur Verfügung stellt. Interessierte sind dazu aufgerufen ihren Garten naturnah und schmetterlingsfreundlich umzugestalten, dies zu dokumentieren und in einer Bewerbung vorzustellen. Ein kostenloses Informationspaket kann unter Falter@NABU-NRW.de angefordert werden. Bewerbungen können gerne per Mail an die oben genannte Adresse oder aber per Post an den NABU NRW, „Mehr Platz für Falter – Jetzt wird´s bunt!“, Völklinger Str. 7-9, 40219 Düsseldorf gesendet werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, die besten Pflanzen für Schmetterlinge und ausgewählte Beispielgärten finden Sie unter www.platzfuerfalter.de

Text: NABU NRW/NABU Rhein-Erft

Bild:  Edith-Stein-Schule

Volksinitiative Artenvielfalt: Anhörung durch den Umweltausschuss

Logo Volksinitiative Artenvielfalt

Am 27. Oktober, 18 Uhr, findet die gesetzlich vorgeschriebene Anhörung der Vertrauensleute der Volksinitiative durch den Umweltausschuss des Landtags statt (Raum E3-A02, Landtag). Die Anhörung wird laut Landtagsverwaltung möglicherweise als Live-Stream im Internet übertragen.

 

Hintergrundinfo: Die Initiatoren der Volksinitiative Artenvielfalt NRW fordern die Landespolitik auf, den Schutz der Artenvielfalt endlich ganz oben auf die Agenda zu setzen. Im Vorfeld der für den kommenden Mittwoch angesetzten gesetzlich vorgeschriebenen Anhörung der Vertrauensleute der Volksinitiative durch den Umweltausschuss des Landtags fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) verbindliche Maßnahmen zum Stopp des Artenschwundes und für mehr biologische Vielfalt.

 

„Die Zeit des Redens muss endlich vorbei sein. Jetzt zählen nur noch Taten“, so BUND, LNU und NABU. Es reiche nicht, den Erhalt der biologischen Vielfalt als größte umweltpolitische Herausforderung neben dem Klimawandel zu beschwören und Artenvielfaltkonferenzen zu veranstalten. Vielmehr müsse jetzt ein verbindliches Handlungsprogramm Artenvielfalt NRW beschlossen und über Gesetze, Verordnungen und Programme umgesetzt werden.

 

Die Kritik der Verbände richtet sich auch an Umweltministerin Heiner-Esser, die zwar fordert, die Artenvielfalt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu leben, mit ihrer Politik aber das Gegenteil bewirke. Jüngstes Beispiel dafür sei die Abschwächung des erst im Sommer auf Bundesebene verabschiedeten Insektenschutzpaketes. Danach soll es Landwirten in NRW auch künftig in bestimmten Fällen möglich sein, Pestizide in Naturschutzgebieten auszubringen. Die Volksinitiative Artenvielfalt fordert hingegen den wirksamen Schutz der Schutzgebiete - und dort ein umfassendes Verbot von chemisch-synthetischen Pestiziden und leichtlöslichen Mineraldüngern. Auch in Bezug auf das notwendige Verbot der insektenfeindlichen sogenannten Schottergärten setze die Ministerin auf Freiwilligkeit anstatt eines rechtsverbindlichen Stopps. 

Mehr Infos zur Volksinitiative: www.artenvielfalt-nrw.de

 


Termine NABU Rhein-Erft

Coronabedingt können Veranstaltungen ausfallen. Bitte wenden Sie sich daher vor dem Termin an die Kontaktperson. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

Weitere Termine für den Rhein-Erft Kreis gibt es bei:
Umweltzentrum Erftstadt

Biologische Station Bonn/Rhein-Erft

Naturpark Rheinland