Willkommen beim NABU Rhein-Erft

Der NABU Rhein-Erft wurde 1971 gegründet und ist mit ca. 1.700 Mitgliedern der größte Naturschutzverband in unserem Kreisgebiet. Wir verstehen uns als Anwälte für die Belange der Natur besonders im Rhein-Erft-Kreis und stellen unsere Fachkompetenz Behörden, Politikern und allen Institutionen zur Verfügung, die mit Eingriffen in den Naturhaushalt befasst sind.

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Aktuelle Meldungen

NABU Rhein-Erft Ortsgruppe Wesseling sammelt alte Handys

Ab sofort gibt es in Wesseling eine Sammelstelle für alte Handys, Smartphones und Tablets: Im Eingangsbereich der Firma euronicsXXL in der Brühler Straße 115 in Wesseling haben die NABU-Vertreter Kyra Springer und Hinrich Doering zusammen mit Filialleiter Dieter Petri Anfang Juni die Box "eröffnet".

Die Altgeräte schickt der NABU dann an den Recyclingpartner AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) gemeinnützige GmbH, der die Handys aufbereitet und verkauft. Die Erlöse fließen in den Insektenschutz. 2019 hat der NABU in Deutschland 84.308 Geräte gesammelt und damit einen Erlös von 50.000 Euro erzielt.

Gute Gründe für Weitergabe, Reparatur und Recycling

Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom schlummern mehr als 105 Millionen alte Handys und Smartphones in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen oder an illegale Händler zu geben, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Zu viele Schadstoffe gelangen in die Umwelt. Seltene Rohstoffe gehen für eine Wiederverwertung verloren. Unnötige Rohstoffe werden in Ländern des globalen Südens weiter abgebaut. Im Vordergrund steht für den NABU daher die Wiederaufbereitung und – falls erforderlich – Reparatur inklusive Austausch von Ersatzteilen von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys oder Smartphones zu erhöhen. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer spart 58 Kilogramm CO2 und 14 Kilogramm Ressourcen.

Der Entsorgungspartner von Telefónica in Deutschland, die AfB gemeinnützige GmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung), verkauft die wiederaufbereiteten Geräte nur in Europa. Nicht mehr funktionsfähige Geräte gibt der NABU zum Recycling an die Umicore AG & Co. KG. Umicore unterhält die ökologischsten Schmelzanlagen in ganz Europa und ist ISO 9001, 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert. Beim Recycling der NABU-Handys entstehen Rohstoff-Gewinne von bis zu einem Kilo Gold jährlich, ganz zu schweigen von den Umweltvorteilen.

Mit Ihrem zurückgegebenem Altgerät sorgen Sie gleich doppelt für mehr Umweltschutz: Zum einen stellen Sie sicher, dass Rohstoffe wiederverwertet werden und Schadstoffe nicht auf dem Müll landen. Zum anderen erhält der NABU vom Kooperationspartner Telefónica in Deutschland einen jährlichen Betrag. Dieses Geld fließt in den NABU-Insektenschutzfonds.

Weitere Informationen
Text NABU Naturschutzbund Deutschland e.V., NABU Rhein-Erft

Bild NABU

 

 

NABU Rhein-Erft bei der Heuernte

Für die Fotos war Ute Hasenbein im Einsatz. Der NABU Rhein-Erft dankt allen Helfern.

Die Marienkäferentdeckungfrage - Beim Insektensommer ganz einfach mitzählen

Wer ist wer? Asiatischer Marienkäfer und Siebenpunkt-Marienkäfer - Foto: NABU/Helge May
Wer ist wer? Asiatischer Marienkäfer und Siebenpunkt-Marienkäfer - Foto: NABU/Helge May

Ob alleine, zu zweit oder mit der Familie: Insekten zählen ist nicht schwer. Sie brauchen nur eine Stunde Zeit und ein wenig Grün – das kann ein Garten sein, der Balkon oder Sie zählen im Wald oder auf einer Wiese.

 

Wer mitzählen möchte aber sich noch nicht so viel zutraut, kann sich ganz auf unsere diesjährige Marienkäfer-Entdeckungsfrage konzentrieren. Für die anderen gilt: Alles, was sechs Beine hat, darf und soll gezählt werden. Wenn Sie jeweils die genaue Art erkennen, ist das toll, aber auch „unscharfe“ Beobachtungen wie Ameise, Käfer oder Biene gelten.

 

Jetzt beim Insektensommer mitzählen

 

Jetzt geht es los, gezählt werden kann bis zum 7. Juni, das Meldeformular ist sogar bis 14. Juni geöffnet. Also schnappen Sie sich Zettel und Stift und entdecken Sie die faszinierende Welt der kleinen Sechsbeiner!

 

Welche Art können Sie häufiger entdecken?

Die Entdeckungsfrage 2020 dreht sich um zwei Marienkäfer

 

Wir kennen sie, wir lieben sie. Marienkäfer sind gute Flieger und so niedlich wie nützlich. Die Entdeckungsfrage unterstützt seit diesem Jahr den Insektensommer: Welchen Marienkäfer können Sie entdecken? Vielleicht bringen Ihnen die Glückskäfer Glück?  Hier gibt es mehr Infos 

 (Text: NABU)

 

 

 

 

Das Blaumeisensterben und die Stunde der Gartenvögel

Kranke Blaumeise Quelle: NABU/Otto Schäfer
Kranke Blaumeise Quelle: NABU/Otto Schäfer

Auch die Blaumeise hat im Moment ein Gesundheitsproblem. Was dahinter steckt und wie die Lage im Rhein-Erftkreis ist, erklärt Benedikt Hillebrandt, Vogelexperte beim NABU Rhein-Erft

in dem Radiobeitrag der Welle-Rhein-Erft.

Autorin: Susanne Kirsch

Der NABUnte Garten blüht auf

Der Frühling hat auch im NABUnten Garten auf dem Gelände des Umweltzentrums Einzug gehalten. Die Beete wurden nach dem Winter umgegraben und zum Bepflanzen vorbereitet. Hier profitiert der Garten von der Nähe zur Landschaftspflegestation, denn von da kommt der Dung von den Schafen und Ziegen, der in den Beeten als natürlicher Dünger untergearbeitet wird. Aber auch frische Erde vom eigenen Kompost kommt zum Einsatz. So können wir völlig torffrei arbeiten. Zahlreiche Insekten werden von der Wiese am Zaun angezogen, wo Knoblauchrauke, Barbarakraut, Margeriten und Vergissmeinnicht blühen. 

Text und Bild: Steffi-Krieg


Termine NABU Rhein-Erft

Weitere Termine für den Rhein-Erft Kreis gibt es bei:
Umweltzentrum Erftstadt

Biologische Station Bonn/Rhein-Erft