Willkommen beim NABU Rhein-Erft

Der NABU Rhein-Erft wurde 1971 gegründet und ist mit fast 4.000 Mitgliedern der größte Naturschutzverband in unserem Kreisgebiet. Wir verstehen uns als Anwälte für die Belange der Natur besonders im Rhein-Erft-Kreis und stellen unsere Fachkompetenz Behörden, Politikern und allen Institutionen zur Verfügung, die mit Eingriffen in den Naturhaushalt befasst sind.

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NABU-Naturtelefon

Haben Sie Fragen rund um Vögel, andere Tiere, Pflanzen oder sonstige Themen im Natur- und Umweltschutz?

 

Tel. 030 – 284 984 – 6000

Montag bis Freitag: 9 bis 16 Uhr


Aktuelle Meldungen

Erftstadt-Liblar: NABU unterstützt Hochwasserhilfe der Johanniter

Der „Tag der offenen Tür“ der Johanniter-Hochwasserhilfe in Erftstadt bot die perfekte Gelegenheit, Insektenhotels zu bauen und so die Artenvielfalt in den Hochwassergebieten zu stärken. Die kompetenten Experten des NABU Rhein-Erft e.V. unterstützten tatkräftig dabei. 

Quelle: Hochwasserhilfe derJohanniter-Unfall-Hilfe e.V.

 

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Ansiedlung von Konikpferden auf der Sophienhöhe durch RWE

Am vergangenen Donnerstag hat RWE - Forschungsstelle Rekultivierung Konikpferde auf der Sophienhöhe auf einer offenen Graslandschaft mit Seemulde angesiedelt. Die Pferde werden durch die Beweidung das Grasland weitgehend von Bäumen und Sträuchern freihalten.

 

Für alle Fragen und Hinweise rund um das Beweidungsprojekt wenden Sie bitte an die Forschungstelle Rekultivierung oder an die Pressestelle der RWE Power AG. 

 

 

ADFC Bornheim zu Besuch im Friesheimer Busch

ADFC im Friesheimer Busch

Jeden Monat organisiert der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) Bornheim eine Feierabend-Fahrradtour. Am 06.06.24 war das Ziel Friesheimer Busch in Erftstadt angesagt. Zehn Radler machten sich auf den Weg von Bornheim hinauf auf das Vorgebirge um bald im Umweltzentrum zu landen.

 

Dort begrüßte Reinhold Wonner die Radler und führte die interessierten Fahrradfahrer über das Gelände des Umweltzentrums. Natürlich machte unser NABUnter Garten Eindruck. Zufällig waren auch die Sternenfreunde anwesend, die allen einen ganz besonderen Teleskop-Blick auf die Sonne gewährten. Sonnenflecken als kleine schwarze Punkte hatte so noch keiner gesehen.

 

Reinhold berichtete dann über die Historie des Munitionsdepots und die Entstehung und Pflege des Naturschutzgebiets durch den NABU. Historische Bilder, die ein ehemaliger belgischer Soldat am Tag der offenen Tür mitgebracht hatte, veranschaulichten nochmal, wie das Gelände früher genutzt wurde. Beeindruckt von dem Gelände und dem Engagement unserer Ehrenamtler machten die Radler sich dann wieder auf den Weg nach Hause.     

Bild und Text: Reinhold Wonner, NABU Rhein-Erft

Bienenfresser und Neuntöter treiben ihr Unwesen in Erftstadt

Feldvogel-Fahrradexkursion in Pulheim: 31 Arten gesichtet

Fahrrad-Exkursion Pulheim

Am Sonntag, 26.05.2024  trafen sich 15 Natur- und Vogelinteressierte aller Altersgruppen mit Ihren Fahrrädern am Bahnhof Pulheim zur Feldvogel-Fahrradexkursion. Zunächst ging es Richtung Mansteden / Geyen zu landwirtschaftlichen Flächen auf denen der Feldhamster wieder angesiedelt wird. Hierbei wurde über die Wichtigkeit von Vertragsnaturschutzmaßnahmen der Biologischen Station und des Rhein-Erft-Kreises in Kooperation mit den örtlichen Landwirten gesprochen. Leider zeigte sich kein Feldhamster, aber immerhin ein Feldhase. Erfreulicherweise konnten hier Schwarzkehlchen, Feldlerchen, Mäusebussard und weitere Feldvögel beobachtet, sowie dem Gesang eines Gelbspötters im Umfeld gelauscht werden. Im weiteren Verlauf der Exkursion ging es von Mansteden am NSG Ommelstal vorbei bis nach Ingendorf. Unterwegs wurden die verschiedenen landwirtschaftlichen Flächen betrachtet und die dort lebenden Feldvogelarten wie z.B. Feldlerche, Wiesenschafstelze, Bluthänfling, Schwarzkehlchen oder nach Nahrung suchende Rauchschwalben und Turmfalken beobachtet. Auch zwei singende Sumpfrohrsänger erfreuten die Teilnehmenden. Schön anzusehen waren die vielen bunten Vertragsnaturschutzflächen und Blühstreifen, die gute Bedingungen für viele Feldvögel und Insekten bieten.

 

Leider gab es auch negative Themen wie die stark abnehmenden Bestände der Feldvögel als Folge der Intensivlandwirtschaft, insbesondere mit den kurz vor dem Aussterben im Kreis stehenden Arten Kiebitz und Feldsperling. Auch wenn die Bestände z.B. der Feldlerche um Pulheim noch ganz gut scheinen, so darf nicht darüber hinweggesehen werden, dass die Bestände seit vielen Jahren deutlich sinken. So konnten leider keine Feldsperlinge, Kiebitze und Rebhühner beobachtet werden. Ebenfalls diskutiert wurden die Flächenkonkurrenz durch den starken Siedlungsdruck, die zu erwartenden negativen Auswirkungen der derzeit in Planung befindlichen L93n sowie der Windkraftausweitung bei Ingendorf. 

 

Bei Ingendorf erfreute der Gesang einer Nachtigall angrenzend an eine weitere Feldhamsterfläche die Teilnehmenden. Dort konnten zudem Bluthänfling, Goldammer, Dorngrasmücke und Star beobachtet werden. Da die Zeit schon sehr weit fortgeschritten war wurde die Exkursion dort gegen 11:30 Uhr beendet.

 

Erfreulicherweise konnten insgesamt 31 Vogelarten auf der Exkursion beobachtet werden. Der NABU bedankt sich bei allen Teilnehmenden über das rege Interesse und die vielen spannenden Fragen.

Text: Andre Rusman, NABU Rhein-Erft

Bild: Benedikt Hillebrandt, NABU Rhein-Erft


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