50354 Hürth
Ansprechpartner:
Heinz-Peter Blumenthal
Auf der Höhe 19
Tel.: 02233-42020
Bilder Rainer Wirth, Eifelverein OG Brühl Mai 2025
Am 17. Mai 2025 fand eine geführte Themenwanderung auf dem Klüttenweg im Rahmen des Aktionswochenendes Brühler NaturErlebnisse statt, mit den Wanderführern Felix Herrmann (Naturpark Rheinland), Heinz-Peter Blumenthal (NABU Rhein-Erft e. V., Ortsgruppe Hürth) und Rainer Wirth (Eifelverein Ortsgruppe Brühl e.V.). Die Teilnehmenden erfuhren von der Geschichte der Braunkohlegewinnung in der Region, und viele Details zur Rekultivierung der Abbaugebiete zur heutigen Seenlandschaft der Ville. Heinz-Peter Blumenthal erläuterte insbesondere, welche Tier- und Pflanzenarten in den rekultivierten Flächen einen neuen Lebensraum und Rückzugsort gefunden haben.
Am 29. April 2025 war Heinz-Peter Blumenthal mit KITA-Kindern im Alter von 5 Jahren aus Köln im Wald unterwegs. Die Kinder erfuhren etwas über die vorkommenden Waldbewohner. Auf Bildern wurden Ihnen die Tiere des Waldes wie Rehe, Wildschweine, Fuchs, Dachs usw. vorgestellt. Das Präparat eines Jungfuchses war auch mit im Wald und diente zur anschaulichen und nahbaren Darstellung. Im Anschluss schenkte Heinz-Peter Blumenthal dem Kindergarten einen Fledermausspaltkasten und einen Nistkasten. Im nächsten Jahr will der Kindergarten wieder in den Wald kommen.
Bild: Paul Himicke
765 Hürther unterstützen mit ihren Unterschriften den Bürgerantrag, in dem die Stadt Hürth gegen versiegelte Einfahrten und Steinvorgärten vorgehen soll. Die Unterschriften wurden am 12. März im Bürgermeisterbüro abgegeben.
Die Kernforderungen
• bis Ende 2025 alle Schottergärten und nicht genehmigte versiegelte Freiflächen durch bspw. Geoinformationssysteme zu erfassen und die Eigentümerinnen/Eigentümer zu ermitteln;
• diese Eigentümerinnen/Eigentümer in 2025 schriftlich über das verschärfte Verbot von Schottergärten gemäß der Neuregelung § 8 Landesbauordnung NRW in Kenntnis zu setzen und sie gleichzeitig darüber zu informieren, dass eine rechtlich bindende Anordnung zum Rückbau aller unrechtmäßig versiegelten Flächen, auch im Bestand, mit Fristsetzung durch die Stadt Hürth erfolgen wird;
• parallel die Öffentlichkeit aufzuklären und entsprechend zu informieren;
• bei der Stadt Hürth Ansprechpartner für die betroffenen Eigentümerinnen/Eigentümer zu benennen, die Auskunft und Tipps für den Rückbau von Schottergärten und unrechtmäßig versiegelter Freiflächen geben sowie ggf. Härtefall-Entscheidungen treffen.
Immer mehr Kommunen und Kreise in NRW gehen bereits gegen Schottergärten vor. Jetzt soll auch Hürth ein Vorbild werden, fordern die Bürger.
Der Antrag wird am 6. Mai um 18 Uhr im Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr beraten.
Die Initiative ging vom Arbeitskreis "Gärten ohne Schotter" der Agenda Hürth aus und wurde von naturnahen Gruppierungen vorangetrieben, darunter auch dem NABU Rhein-Erft, dem BUND Hürth und dem Gertrudenhof.
Hier finden Sie die Anträge.
(08.04.2025, geändert am 06.05.2025)