Wild in unseren Wäldern – Führung durch die Rekultivierung von Tagebauflächen heute und früher -  Naturkundliche Tour durch den Hürther Wald

Rhein-Erft-Kreis/Hürth – Eine völlig neu geborene Landschaft – seit dem Ende der Eiszeit gab es dies in Deutschland nicht mehr. Erst der Braunkohletagebau veränderte in Deutschland die Erdoberfläche wieder radikal. Durch die Suche nach dem Energieträger Braunkohle wurden ganze Kulturlandschaften in riesigen Tagebauen abgebaggert. Seitdem die Kohlebagger abgezogen sind, entstanden Seen, Wälder, Wiesen und Äcker mit völlig neuen landschaftsökologischen Eigenschaften. Vor allem auch für die Natur besitzen die stillgelegten Tagebaue einen besonderen Wert. Viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten haben in ihnen einen wertvollen Rückzugs- und Entwicklungsraum gefunden.

Welche Risiken und Chancen die Rekultivierung mit sich bringt, erfährt man am Sonntag, den 24. April 2016 bei einer Führung des Naturschutzbundes (NABU) Rhein-Erft durch den Hürther Wald. Peter Blumenthal, Sprecher der NABU Ortsgruppe Hürth, wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dieser erlebnisreichen Tour führen und über die interessante Region berichten.

Der Treffpunkt ist um 13.00 Uhr auf dem Parkplatz des Friedhofes in Hürth-Fischenich an der Gennerstraße. Die Führung dauert ca. 2 Stunden und ist kostenfrei. Der NABU freut sich über Spenden. Um Voranmeldung wird gebeten bei Peter Blumenthal, Tel. 02233-4 20 20.