Bedburg: Natur direkt unterm Dach - Das schwalbenfreundliche Haus

Schwalbenfreundliches Haus - Quelle: Susanne Kirsch/NABU RheinErft

Fleißig fliegen die Schwalben in den Nestern ein und aus, um Futter für ihre Jungen zu sammeln. Ein paar Schalen auf der Einfahrt beweisen, die junge Generation ist geschlüpft.

 

Genauso fleißig sind die Vogelexperten und Ortsgruppensprecher des NABU Rhein-Erft unterwegs, um die Hausbewohner auszuzeichnen, die die Schwalben unterstützen. 

Am Mittwoch waren wir bei Oliver Radke in Bedburg-Pütz zu Besuch. Unter beiden Seiten des Dachüberstandes an seinem Haus sitzen aktuell elf Nester. Wild fliegen die Schwalben bei ihm ein und aus. Ein weißes, unauffälliges  Kotbrett verhindert Verschmutzung auf dem weißen Haus. Er hat sichtlich Spaß an den Tieren. Reiner Hamacher, NABU-Vertreter für Bedburg,  hat ihm Infomaterial vorbeigebracht und natürlich die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus", die schon bald zeigt, dass Radke die Schwalben fördert. 

 

Wenn auch Sie sich für die Auszeichnung interessieren, melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle oder informieren Sie sich  auf der NABU-Seite. Bis bald!

(Text und Bild: Susanne Kirsch, NABU Rhein-Erft)


Bedburg: Fahrradtour über den Speedway (ehemalige Fernbandtrasse) von Kirdorf Richtung Sophienhöhe

Thema: Das Artenschutzkonzept Tagebau Hambach


Termin: Donnerstag, den 18.06.2020, 18 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz an der alten Kirche in Bedburg-Kirdorf

Leitung: Michael Zimmer (Revierförster Rekultivierung Land- und Forstwirtschaft RWE Power AG)

Es ist eine Anmeldung erforderlich. Es dürfen maximal 10 Personen an der Radtour teilnehmen. Bitte halten Sie die geltenden Abstandsregelungen ein.

 

Bitte melden Sie sich bei Reiner Hamacher, Tel. 02272 7963, reiner.hamacher@web.de

(Bild: Reiner Hamacher/NABU Rhein-Erft)


Wesseling: NABU Rhein-Erft Ortsgruppe Wesseling sammelt alte Handys

Ab sofort gibt es in Wesseling eine Sammelstelle für alte Handys, Smartphones und Tablets: Im Eingangsbereich der Firma euronicsXXL in der Brühler Straße 115 in Wesseling haben die NABU-Vertreter Kyra Springer und Hinrich Doering zusammen mit Filialleiter Dieter Petri Anfang Juni die Box "eröffnet".

Die Altgeräte schickt der NABU dann an den Recyclingpartner AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) gemeinnützige GmbH, der die Handys aufbereitet und verkauft. Die Erlöse fließen in den Insektenschutz. 2019 hat der NABU in Deutschland 84.308 Geräte gesammelt und damit einen Erlös von 50.000 Euro erzielt.


NABU Handybox
Hinrich Doering und Dieter Petri freuen sich auf viele gebrauchte Handys. Die Aktion iniiert hat Kyra Springer. Quelle: Kyra Springer

Gute Gründe für Weitergabe, Reparatur und Recycling

Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom schlummern mehr als 105 Millionen alte Handys und Smartphones in deutschen Schubladen. Ausgediente Handys in den Hausmüll zu werfen oder an illegale Händler zu geben, schadet der Umwelt und ist auch gesetzlich verboten. Zu viele Schadstoffe gelangen in die Umwelt. Seltene Rohstoffe gehen für eine Wiederverwertung verloren. Unnötige Rohstoffe werden in Ländern des globalen Südens weiter abgebaut. Im Vordergrund steht für den NABU daher die Wiederaufbereitung und – falls erforderlich – Reparatur inklusive Austausch von Ersatzteilen von Mobilgeräten, um die Nutzungsdauer eines Handys oder Smartphones zu erhöhen. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer spart 58 Kilogramm CO2 und 14 Kilogramm Ressourcen.

Der Entsorgungspartner von Telefónica in Deutschland, die AfB gemeinnützige GmbH (Arbeit für Menschen mit Behinderung), verkauft die wiederaufbereiteten Geräte nur in Europa. Nicht mehr funktionsfähige Geräte gibt der NABU zum Recycling an die Umicore AG & Co. KG. Umicore unterhält die ökologischsten Schmelzanlagen in ganz Europa und ist ISO 9001, 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert. Beim Recycling der NABU-Handys entstehen Rohstoff-Gewinne von bis zu einem Kilo Gold jährlich, ganz zu schweigen von den Umweltvorteilen.

Mit Ihrem zurückgegebenem Altgerät sorgen Sie gleich doppelt für mehr Umweltschutz: Zum einen stellen Sie sicher, dass Rohstoffe wiederverwertet werden und Schadstoffe nicht auf dem Müll landen. Zum anderen erhält der NABU vom Kooperationspartner Telefónica in Deutschland einen jährlichen Betrag. Dieses Geld fließt in den NABU-Insektenschutzfonds.

Informationen zur NABU Handysammlung