10. Obstwiesenfest am 11. Oktober 2009
Von Schafen, Ziegen und „Miss Friesheimer Busch“
Zum zehnten Mal lud der NABU Kreisverband Rhein-Erft gemeinsam mit der Stadt Erftstadt Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Erft-Kreises zum Obstwiesenfest mit einem Tag der alten Nutztierrassen, ins Umweltzentrum Friesheimer Busch nach Erftstadt, ein.
Rund sechzig aktive NABU-Mitglieder hatten wochenlang ganze Arbeit geleistet, um das diesjährige Fest für die Besucher, mit einer Mischung aus Erleben, Information und Mitmachen, zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
| Vogelperspektive auf das Gelände Foto: Bernd Wartenberg |
Das Wetter der vergangenen Woche ließ zwar Schlimmes vermuten, doch es blieb bis zum Schluss trocken. Und trotz des eher mäßigen Wetters konnten die Veranstalter rund 3.500 Besucher begrüßen. Mit der Ausstellung „Vom Munitionsdepot zum Naturschutzgebiet - die Arbeit des NABU Rhein-Erft im Friesheimer Busch" sollte auf den gravierenden Rückgang der Artenvielfalt aufmerksam gemacht werden, was auch das Schwerpunktthema des diesjährigen Festes darstellte.
Die Schirmherrschaft für das zehnte Obstwiesenfest hatte der Präsident des NABU-Bundesverbandes, Olaf Tschimpke, übernommen. Und er nutzte seinen Besuch, um die Kreisvorsitzende, Gisela Wartenberg, mit der NABU-Ehrennadel in Gold für ihre außerordentlichen Verdienste auszuzeichnen. Auch der Landesvorsitzende des NABU NRW, Josef Tumbrinck, konnte zu den Gästen gezählt werden.
| NABU-Trio v. l.: Präsident des NABU-Bundesverbandes: Olaf Tschimpke, Kreisvorsitzende NABU-Rhein-Erft: Gisela Wartenberg, Landesvorsitzender NABU NRW: Josef Tumbrinck Foto: Leonhard Binek |
Beim Apfelsaftpressen, dem Apfelschälwettbewerb, beim Wolle spinnen oder beim Stockbrotbacken am Lagerfeuer, konnten Groß und Klein dann selber aktiv werden. Bei der Naturschutzjugend (NAJU) konnten viele Leckereien und selbstgebastelte Produkte gekauft werden.
Aber auch die Vielfalt alter Nutztierarten und -rassen galt es zu bestaunen. Der Höhepunkt war die Wahl der „Miss Friesheimer Busch“, die das Rhönschaf, ohne Namen, aus der Zucht der Familie Derwenskus, für sich entscheiden konnte. Aber auch die Vorführung der Hütehunde, die Arbeit des Hufschmiedes und selbstverständlich die Planwagenfahrten fanden großen Anklang beim Publikum.
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