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N A J U Naturschutzjugend berichtet

Die Adleraugen haben das Wort!

 

Das NAJU-Jahr endete, wie es begann – mit einer Schneewanderung. Dazwischen gab es eine ganze Menge Arbeit, aber auch viel Spaß.

Freischneiden
Wie üblich, halfen wir wieder im NSG Ehemaliges Munitionsdepot Friesheimer Busch beim Entbuschen. Im Sommer wollten wir uns dann überzeugen, ob die Orchideen nun besser gedeihen, weil sie Licht bekommen hatten. Es war aber so heiß, dass wir uns nur mühsam über die Wege schleppten. Trotzdem fanden wir etliche Orchideen, und natürlich viele andere blühende Pflanzen, die durch das Entbuschen nun besser gedeihen.
Freischneiden für die Orchideen
<< Foto: G. Wartenberg

 

Julia fand, sie seien ja recht winzig. Aber Orchideen aus dem Blumengeschäft haben auch ihre Heimat in den Tropen!

Gar nicht winzig waren dagegen die Skelette der Dinosaurier, die wir im Museum König in Bonn in der großen Sonderausstellung sahen.

Unser kleiner Teich war im trockenen Frühjahr Treffpunkt von Bienen, Hummeln und anderen Insekten, die dort zum Trinken hinflogen. Im Frühjahr entdeckten wir eine Kreuzkröte, und den ganzen Sommer wohnte dort ein – sehr schreckhafter – Teichfrosch.

Teicharbeiten
Arbeiten am Teich, Foto: G. Wartenberg - Ein tolles Team!

 

Vielleicht bauen wir ja noch einen größeren Teich. Armin Duchatsch und Christian Prume haben mit Tim und Hannah in Bliesheim eine Teichfolie ausgegraben. Auch die dort geretteten Pflanzen haben in unserem Teich ein Zwischenquartier gefunden. Sieht im Moment etwas überfüllt aus!

Natürlich haben wir wieder unseren Beitrag zu den Festen im Umweltzentrum gebracht. Beim Tag der Offenen Tür gab es Pellkartoffeln mit Kräuterquark. Die Kräuter holten wir nach Bedarf aus dem NABUnten Garten. Beim „Regionalen Fest“ im Oktober gab es Apfelringe in Schokolade oder gebacken als Apfel im Schlafrock. Martin war immer wieder verschwunden, weil er so viel Spaß an der Apfelpresse hatte. Da hat er schon letztes Jahr beim Obstwiesenfest mitgeholfen, bis Wilbert Spitz ihn fragte, ob er nicht bei der NAJU mitmachen wolle. Wenn unsere Gruppe im kommenden Jahr kräftig wächst, könnten wir diese Arbeit der Erwachsenengruppe „abnehmen“.

Die Waldweihnacht, erstmals bei Schnee, drohte fast auszufallen, weil es morgens regnete. Die meisten Gruppen langweilten sich, weil kaum jemand kam. Doch bei uns war immer Hochbetrieb. Unsere gebrannten Mandeln kennt man! Zum heißen Apfelpunsch backte die Frechener NAJU, wie bei jedem Fest, leckere Waffeln. Und wer noch ein Geschenk brauchte, konnte bei uns Kerzen phantasievoll färben.

Bei so viel Arbeit haben wir uns Belohnungen wie den Ausflug in den Kletterwald echt verdient! Für das Jahr 2011 planen wir viele spannende Ausflüge in die Natur – nicht nur in Erftstadt -, sowie eine NAJU-Fahrt. Um unsere Hütte herum wollen wir auch noch einiges für die Natur machen.

Wie ist es – hat jemand Lust, bei uns mitzumachen? Wenn Du zwölf Jahre oder älter bist, schnuppere doch mal rein. Wir könnten gut Verstärkung gebrauchen!

Nähere Infos bei:
Thomas Langer, Tel. 02235 / 84149 oder 0178 / 86 77 331 und
Gisela Wartenberg, Tel. 02235 / 71464



 

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