Ortsgruppe Bedburg
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Ansprechpartner: Treffen: September - April, jeden
2. Mittwoch im Monat, 19:30 Uhr
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Foto: H.J. Fitschen |
Bedburger Schwalbenfreunde geehrt!
Bericht + Fotos H.-J. Fitschen
Im Rahmen der NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ wurden in Bedburg 4 Plaketten überreicht:. Die Plaketten erhielten:
Frau Lisa Golda (Pferdehof mit Rauchschwalben)
Frau Gertrud Hamacher (Mehlschwalben am Einfamilienhaus)
Herr Reiner Conrats (Bauernhof mit Rauchschwalben)
Herr Willi Müller (Reiterhof mit Rauchschwalben)
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Wir danken den Teilnehmern herzlich für Ihre Bemühungen zum Schutz der Schwalben! Besonders hervorzuheben ist der Reiterhof Müller mit 24 Nestern der Rauchschwalbe und ca. 200 ausgeflogenen Jungen.
Großer Schillerfalter gesichtet
Beim Spaziergeng am Peringsmaar konnte H.-J. Fitschen in den letzten Tagen zur Mittagszeit einen großen Falter beobachten, der beim Auffliegen zuerst nur dunkel mit weißer Zeichnung erschien. Bei näherer Beobachtung konnte man dann die blau schillernden Flügel erkennen. Es ist der Große Schillerfalter dessen Raupen auf Weiden leben und der sich gern in Gewässernähe aufhält.
| Foto: H.-J. Fitschen |
Die Schönheit dieses Schmetterlings erschließt sich erst bei der Möglichkeit der näheren Betrachtung. Er sitzt gern auf feuchten Waldwegen, wo er von z.B. tierischen Ausscheidungen angelockt wird.
Da sind NABU-Mitglied Fitschen wunderschöne Schnappschüsse gelungen!
NABU - Ortsgruppe Bedburg - Eine Ortsgruppe stellt sich vor
Die NABU-Ortsgruppe Bedburg ist eine von 8 Ortsgruppen im Erftkreis. Ihre Entstehung verdankt sie dem von Heinrich Dreikhausen und einigen interessierten Bürgern in Alt-Kaster 1978 gegründeten Arbeitskreis "Naturschutz und Naherholung Bedburg."
Anlass waren damals Bedenken zur anstehenden Rekultivierung der Grube um Kaster und die Unzufriedenheit mit den von Rheinbraun vorgestellten Plänen. Gemeinsam mit der Stadt Bedburg, Rheinbraun und Landschaftsplanern wurden die Rekultivierungspläne so überarbeitet, dass die Forderung nach mehr Natur und Grün vor allem im Bereich der Mühlenerft erreicht wurde. Nach dieser erfolgreichen Arbeit schloss sich der Arbeitskreis 1979 dem Naturschutzbund Erftkeis an.
In den folgenden Jahren wurden verschiedene Aufgaben in Angriff genommen. So
entstand z B. die Initiative für die Schaffung eines Feuchtgebietes an
der Erft. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden und Hilfe von Rheinbraun
konnte die Idee umgesetzt werden. Seit der Fertigstellung im Jahre 1984 wird
dieses Gebiet von der OG Bedburg betreut.
Vor einigen Jahren wurden zudem noch zwei von der Stadt und dem Kreis als Ausgleichsfläche
ausgewiesene Streuobstwiesen in Pflege genommen. Dabei liegt ein Schwerpunkt
auf der Anpflanzung und Pflege alter Obstsorten, die selbstverständlich
keinerlei chemische Behandlung erfahren.
Vor über 10 Jahren wurden von der OG in Zusammenarbeit mit den Pfarreien der Bedburger Kirchen Nistgelegenheiten für die bedrohte Schleiereule geschaffen. Die dazu nötigen Nistkästen fertigten die Mitglieder der OG, bauten sie ein und betreuen sie seither.
Ebenso ist in den letzten Jahren begonnen worden, Niströhren für
den Steinkauz aufzustellen.
Jährlich werden in Bedburg vom NABU verschiedene Veranstaltungen wie Lichtbildervortäge,
natur- und vogelkundliche Exkursionen oder Radfahrten angeboten. Mitglieder
der OG sind als sachkundige Einwohner in Ausschüssen des Stadtrates tätig
und können dort ihre Wünsche und Vorstellungen vorbringen. Außerdem
wird mit den zwei auf Bedburger Gebiet tätigen Landschaftswächtern
zusammengearbeitet.
In letzter Zeit richtet sich unser Augenmerk auf die Entwicklung des Peringser
Sees und des neuen Naturschutzgebietes der ehemaligen Klärteiche der Zuckerfabrik
Bedburg. In den Wintermonaten treffen sich die Aktiven der Ortsgruppe monatlich
zum Arbeitsgespräch bzw. Austausch.
Zur Zeit hat die OG Bedburg 130 Mitglieder.
Wer an praktischer Naturschutzarbeit Interesse hat und vielleicht auch eigene Ideen einbringen könnte, ist jederzeit willkommen.
Hans-J. Fittschen

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